• Atrium-Energiekonzepte

Es gibt kein Patentrezept - nur individuelle Lösungen

Für Energiekonzepte ist es vorab fundamental den Gebäudetyp, Wohnflächenvolumen, Dachform und die mögliche Sonnenausnutzung zu betrachten. Die dann möglichen technischen Komponenten müssen auf Kombinationsmöglichkeit und Wirkungsgrad berechnet werden.

 

Es ist unser Anspruch, Gebäude mit dem energetischen Standard für ein KfW-Effizienzhaus 40 zu errichten. Diese weisen nur noch 40% des Jahresprimärenergiebedarfs eines vergleichbaren Neubaus auf, welcher die gesetzlichen Mindestwerte nach der Energieeinsparverordnung 2014 (EnEV) erfüllt. Die weitere Entwicklung zur Veränderung im Jahr 2016 findet entsprechend Berücksichtigung.

 

Mit dieser hohen Messlatte senken wir die Verbrauchswerte auf durchschnittlich 25 ct/qm Wohnfläche für Heizung und Warmwasser, abhängig vom individuellen Verbraucherverhalten.

 

Zu Ihrem Vorteil kann bei dieser Bauweise das KfW 40 Programm als zinsgünstige Darlehnsform mit Tilgungszuschuss in Anspruch genommen werden (Stand 2017).

 

Die Industrie bietet viele plausibel klingende Lösungen an, aber
amortisieren sich diese wirklich langfristig?
Individuelle Kundenlösungen sind nach unserer Erkenntnis immer eine Kombination aus verschiedenen Bausteinen z.B. Pelletheizung ergänzt durch Solarthermie in Verbindung mit WRG Lüftung mit Wärmerückgewinnung und optimierter Dämmung.

 

Unsere erfahrenen Fachingenieure ermitteln individuell in einer Vergleichsrechnung der Technologien, welche Anschaffungskosten, Verbrauchswerte und Wartungskosten die für Ihr Projekt günstigste Kostenstruktur haben.

Wir legen allen Vergleichen eine 20-Jahresbetrachtung zugrunde. Hierbei werden auch die prognostizierten Erhöhungen für den Energiebezug berücksichtigt.

Auf Grundlage dieser Gesamtbewertung können fundierte Entscheidungen über eine sinnvolle Kombination der technischen Komponenten getroffen werden. Die ausgewählte Energiespartechnik wird verknüpft mit gut geplanter Wärmebrückenvermeidung, sorgfältiger Dämmung und einer kontrollierten Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

Diese Gesamtbetrachtung ermöglicht  minimale
Transmissionswärmeverluste und damit einen dauerhaft niedrigen Heizenergieverbrauch.

Unterstützt wird dies durch Sonneneinstrahlung, die Abwärme technischer Geräte und  die Körperwärme der Bewohner.

 

An berechneten Beispielen konnten wir im Einzelfall  feststellen, dass
die Energieeinsparung einer Erdwärmepumpe, durch den erheblichen Strombedarf der erforderlichen Pumpen, deutlich reduziert würde und daher nicht zum Einsatz kam. Hingegen stellt die Kombination von Brennwerttechnik und Solarthermie für diesen Kunden die günstigste Lösung dar.

 

Die technische Weiterentwicklung und Optimierung des Energieverbrauchs steht bei uns unter ständiger Beobachtung. Zum Einsatz kommen nur Lösungen, die sich langfristig in der Praxis bewährt haben.
Beispielsweise sind elektrische Energiespeicher zukünftig eine sehr
zielführende Komponente, jedoch derzeit noch nicht effizient genug
und zudem kostenintensiv.

Beispiele verwirklichter Projekte:

 

Kita Platnerstraße, Nebenkosten 2011: 1,21 €/qm Nfl.

(Solarthermie mit Pufferspeicher, 3-fach Verglasung)

 

MFH Menckestr, Nebenkosten 2012: 1,41 €/qm Wfl.

(Detailplanung Dämmung der Außenhülle und eine optimierte Heizungsauslegung)

 

Wohnanlage Röckener Straße, kalkulierte Nebenkosten für das Projekt: 1,40 €/qm Wohnfläche; reale Nebenkosten 2014: 1,21 €/qm Wohnfläche
und zusätzlicher Vorteil der Eigenstromherstellung

(BHK, Brennwerttechnik, WRG Lüftung, Warmwasserstationen)

 

 

Wichtige Begriffe:

 

EnEV – Aktuell die Energieeinsparverordnung 2014 setzt Mindeststandards für Neubauniveau, in der EnEV durch Referenzgebäude definiert. Die weitere Entwicklung zur Veränderung im Jahr 2016 findet entsprechend Berücksichtigung.

 

Jahresprimärenergiebedarf – Messwert aus der Energieeinsparverordnung, der angibt, wie viel Energie pro Jahr und Quadratmeter für Heizen, Lüften und Warmwasserbereitung benötigt wird. Der Referenzwert für die Förderung ist das Neubau-Niveau nach EnEV. Den größten Anteil am Jahresprimärenergiebedarf hat in der Regel die Heizung

 

Transmissionswärmeverlust – Bezeichnet die Wärmeenergie, die von beheizten Räumen nach außen verloren geht. Der Verlust ist abhängig von Wärmebrücken, undichten Stellen und der Wärmeleitfähigkeit des Baumaterials. Je geringer der Transmissionswärmeverlust, desto besser ist ein Haus isoliert.