Ehemaliger Straßenbahnhof Probstheida

Fachwerkhalle neu gedacht

Gewerbeeinheiten

1

Gewerbefläche

ca. 2724 m²

Energiestandard

Denkmal

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Das Projekt kurz vorgestellt

Ehemaliger Straßenbahnhof Probstheida

Prager Straße 278

Stand des Projektes

Planungsphase

Fundamentlegung

Rohbau

Innenausbau

Fertigstellung

Die wichtigsten Daten auf einem Blick

Objektbeschreibung

Auf einem großzügigen Grundstück mit einer Fläche von 2.724 m² befindet sich die sorgfältig sanierte Gewerbe-Doppelhalle, die ehemals als Straßenbahndepot diente und heute unter Denkmalschutz steht. Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen wurde insbesondere Wert auf die Erhaltung historischer Bausubstanz gelegt – so wurde beispielsweise die originale Einfriedung denkmalgerecht restauriert und detailgetreu wiederhergestellt.
Das Herzstück des Ensembles bildet eine beeindruckende, freitragende Fachwerkhalle mit einer lichten Höhe von rund 8 Metern. Großzügige Lichtbänder sorgen für eine helle und freundliche Arbeits- bzw. Verkaufsatmosphäre auf einer gesamten Nutzfläche von ca. 970 m². Die Halle eignet sich ideal für Einzelhandel, Showroom oder leichtes Gewerbe. Auf dem Gelände befinden sich insgesamt 24 PKW-Stellplätze, von denen sieben überdacht sind – ein zusätzlicher Pluspunkt für Kunden oder Mitarbeitende. Das Objekt wurde im September 2009 von der Einzelhandelskette Dänisches Bettenlager angemietet, die mittlerweile unter dem Namen JYSK firmiert1 – ein Beleg für die nachhaltige Nutzbarkeit und Attraktivität der Immobilie.

Bauphase März 2009 bis August 2009

Eckdaten

Grundstück

2724 m²

Gewerbeeinheiten

1

Nutzfläche

ca. 970 m²

Barrierefrei

ja

Außenanlage

Klinkerfassade, Einfriedung, Pflasterung

Aufzug

nein

Energiestandard

Denkmal

Stellplätze

24

Überdachte Stellplätze

7

Probstheida

Monumentale Geschichte, lebendige Tradition im Südosten von Leipzig

Die Gewerbe-Immobilie liegt im Stadtteil Probstheida, einem südöstlich gelegenen Teil von Leipzig, rund fünf Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Die Umgebung zeichnet sich durch eine harmonische Verbindung von historischem Flair und moderner Infrastruktur aus. Probstheida ist geprägt von großzügigen Grünflächen, gut erhaltenen Altbauten sowie zeitgemäßen Neubauten. Das denkmalgeschützte Depot befindet sich in einem gewachsenen, urbanen Umfeld, das sowohl bei Bewohnern als auch bei Gewerbetreibenden sehr gefragt ist.

Direkt an der stark frequentierten Prager Straße gelegen, profitiert das Objekt von einer exzellenten Sichtbarkeit und Erreichbarkeit. Die Prager Straße ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen Leipzigs und verbindet das Stadtzentrum mit den östlich und südöstlich gelegenen Stadtteilen sowie der Autobahn A38.

Die infrastrukturelle Anbindung ist hervorragend: In unmittelbarer Nähe befinden sich diverse Einkaufsmöglichkeiten, gastronomische Angebote und Dienstleister des täglichen Bedarfs. Öffentliche Verkehrsmittel sind fußläufig erreichbar und sorgen für eine gute Anbindung an das Leipziger Nahverkehrsnetz.

Straßenbahnhof Leipzig Probstheida nach der Sanierung | CC BY-SA 4.0

Gelungene Umnutzung

Die Geschichte der Leipziger Straßenbahnhöfe ist von einem stetigen Wandel geprägt. Von den einst rund 20 Standorten nutzen die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) heute nur noch neun und selbst diese dienen teilweise lediglich als Abstellflächen. Der deutliche Rückgang liegt unter anderem daran, dass etliche Höfe bereits zu DDR-Zeiten aufgegeben wurden und verschwanden. Weiter wurden einige Straßenbahnstrecken eingestellt und Betriebe zusammengelegt.2 Dennoch stehen heute noch 14 der verbliebenen Anlagen unter Denkmalschutz3. Ihr Zustand wurde 20174 vom Innenministerium überwiegend als gut bewertet, was sich in vielfältigen Nachnutzungen zeigt – vom Straßenbahnmuseum in Möckern bis hin zu in Einkaufszentren integrierten Lösungen wie in Reudnitz.

Ein besonders anschauliches Beispiel für den erfolgreichen Wandel eines solchen Standortes ist der Straßenbahnbetriebshof Probstheida. Auch hier greift der Denkmalschutz umfassend und schließt neben dem Verwaltungsgebäude und den zwei Hallen auch die Einfriedung sowie die historische Pflasterung ein. Die Ära als aktiver Straßenbahnbetriebshof endete hier bereits mit der Stilllegung im Jahr 1973. Das Gelände blieb jedoch dem Verkehrssektor zunächst erhalten und diente noch bis in die 1990er Jahre als Busdepot. Nach dem Ende dieser Nutzung stand eine Neuausrichtung an: Im Jahr 2009 wurde der Komplex als Gewerbeimmobilie umfassend saniert, sodass die historische Substanz heute durch eine moderne gewerbliche Nutzung weiterlebt. Heute lebt die historische Substanz durch eine moderne Nutzung weiter – in den alten Hallen befindet sich mittlerweile eine Filiale der dänischen Einrichtungsmarke Jysk (vormals Dänisches Bettenlager).

Atrium baut seit 32 Jahren

Die Suche nach einem Unternehmensstandort, der nicht nur funktional ist, sondern auch Ihre unternehmerische Vision widerspiegelt, ist eine strategische Entscheidung von großer Tragweite. Wir verstehen das. Aus diesem Grund ist es seit 32 Jahren unser Antrieb bei Atrium, in historischer Bausubstanz moderne Arbeitswelten zu schaffen, die höchsten Ansprüchen gerecht werden. Dass uns dieser Spagat zwischen Denkmalschutz und Business-Komfort gelingt, zeigen unsere vielen zufriedenen Gewerbekunden. Die wichtigsten Gründe für ihren geschäftlichen Erfolg an unseren Standorten sind:

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Planung & Gestaltung barrierefreier Bauprojekte

Nebenkostenoptimierter Neubau (unter 2 €/qm in Referenzobjekten)

Zertifiziert nach KFW 40 und KFW 40 NH (nachhaltig gebaut)

Quellen und weitere Informationen zu den Leipziger Straßenbahnhöfen
  1. Jysk.de: Dänisches Bettenlager ist jetzt Jysk ↩︎
  2. Bimmelbus-Leipzig.de: Stillgelkegte Betriebshöfe ↩︎
  3. Denkmaldikument: 09263838, Prager Straße 278 (PDF) ↩︎
  4. Ralf Julke am 5. Februar 2017 für die Leipziger Zeitung: Von einst 20 Leipziger Straßenbahnhöfen sind 14 noch im Stadtgebiet erhalten ↩︎

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